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Was sind die Vorteile von Reitschuhen?

 

Welche Vorteile haben spezielle Reitschuhe bzw. -stiefeletten und warum ist es sogar empfehlenswert, sie ausnahmslos zu tragen?
Natürlich kann man auch mit normalen Schuhe (Turnschuhe oder ähnliches) reiten, jedoch wird dabei ein besonders wichtiger Faktor einfach ausgeblendet: die Sicherheit! Spezielle Reitschuhe gibt es nämlich nicht nur, um das Angebotssortiment der Hersteller zu erweitern, sondern auch, um den Träger, also in desem Fall den Reiter, nicht zu gefährden.
Bei genauer Betrachtung fällt nämlich auf, dass Reitschuhe im Gegensatz zu normalen Turnschuhen immer einen kleinen Absatz haben. Außerdem sind Reitschuhe immer mindestens als Stiefellette ausgelegt, reichen also mindestens bis über den Knöchel. Die Höhe bis über den Knöchel ist aber wohl eher, damit der Reiter mehr Stabilität im Knöchel hat und hat in diesem Sinne nichts mit Sicherheit beim Reiten zu tun. Außerdem macht die Auslegung als Stiefellette Sinn, wenn einer Reiter auf Hilfsmittel wie Sporen zurückgreifen muss – diese werden nämlich mehr oder weniger um den Knöchel geschnallt.
Doch nun bleibt immer noch die Frage offen, warum der kleine Absatz bei speziellen Reitschuhen zur Sicherheit beitragen soll? Hintergrund ist, damit der Reiter zu einer Zeit mit dem gesamten Fuß durch den Steigbügel rutschen kann. Bei Reitschuhen bleibt der Bügel an diesem Absatz hängen und der Fuß des Reiters kann niemals ganz durchrutschen. Die Gefahr dabei ist nämlich, dass genau in dem Moment, wo der Fuß durch den Steigbügel gerutscht ist, das Pferd sich möglicherweise erschrickt oder gar buckelt, der Reiter deswegen den Halt verliert und runterfällt – es ist jedoch beinahe unmöglich, den Fuß in dieser Situation schnell genug aus dem Steigbügel zu befreien, sodass der Reiter im schlimmsten Fall im Bügel hängenbleibt und von seinem Pferd hinterhergeschliffen wird. Überflüssig zu erwähnen, dass das sowohl für das Pferd, aber vor allem natürlich für den Reiter hochgefährlich ist!
Jedem, der sich mehr oder weniger oft auf den Rücken eines Pferdes schwingt, ist also dringend zu empfehlen, auf diesen kleinen Unterschied bei der Schuhwahl zu achten!

Aus welchem Material sollte eine Sattelunterlage sein, um am besten Schweiß aufzunehmen?

 

Eine normale Satteldecke sollte aus Materialien bestehen, welche atmungsaktiv und gut zu waschen sind. Die Satteldecke sollte nicht auf dem Pferderücken verrutschen und darf keine Druckstellen hinterlassen, da dies der Haut des Pferdes schadet. Dies beeinträchtigt dann noch zusätzlich die Wundreibung der Haut. Die Reinigung der Decke sollte einfach zu handhaben sein, damit man sie bei Bedarf schnell saubermachen kann.
Die Dicke spielt auch eine Rolle, denn es muss beachtet werden, dass der Sattel auch noch auf den Pferderücken über die Satteldecke gelegt wird. Daher lieber eine etwas dünnere Satteldecke kaufen.
Gutes Material für eine Satteldecke ist Baumwolle, denn Baumwolle lässt sich gut waschen und nimmt den Schweiss des Pferdes super auf.
Dann gibt es beidseitige Sattelkissen aus Lammfell, welche den Schweiss des Pferdes auch aufnehmen und nach außen hin abgeben. Sie wirken temperaturregulierend, so dass das Pferd erst garnicht zu stark schwitzt.
Es gibt auch noch andere gute Satteldecken. Sie bestehen aus einem Obermaterial und einem Untermaterial. Das Obermaterial besteht aus dreifach – Molton und der Unterstoff aus Baumwoll – Molton. Molton absorbiert den Pferdeschweiss und ist daher sehr gut geeignet.
Es gibt auch Gelpads. Diese sind normalerweise wenig luftdurchlässig, aber es gibt Ausnahmen. Manche Anbieter haben allerdings Gelpads mit vielen Luftlöchern, womit das Pferd dann auch nicht so schwitzt.
Ungeeignete Materialien für Satteldecken sind Wolle, Moosgummi, Samt, Leder, Kunststoff und Filz. Diese Materialien kann man entweder nicht gut waschen, oder die Pferde schwitzen darunter sehr stark. Besonders bei Leder und Wolle ist das Schwitzen sehr schlimm. Kunstoff ist pflegeleicht, aber wenn er brüchig wird, kann man ihn nicht mehr ersetzen. Wolle ist sehr warm und sehr schlecht zu reinigen, da sich die Haare und das Fell des Pferdes zu stark hineinsetzen und nur sehr schwer zu entfernen sind.
Am besten sind gute Satteldecken aus Baumwolle. Man kann sie leicht saubermachen und das Pferd schwitzt nicht so stark darunter.

Was ist der Unterschied zwischen einer Dressurschabracke und Springschabracke?

 

Schabracken sind gepolsterte Unterlagen für Sättel, die häufig an Stelle einer Satteldecke benutzt werden. Viele Reiterinnen und Reiter finden einfach eine Schabracke schöner als eine Satteldecke, vielfach wird die Schabracke auch wegen ihrer weicheren Polsterung bevorzugt. Die heutigen Schabracken sind in der Regel in Form von kleinen Karos gesteppt. Da die Schabracke unter dem Sattel ausreichend hervorragt, lässt sich darauf ein Logo, der Pferdename, die Zucht oder Ähnliches gut erkennen. Auch sind die Schabracken eben durch das Steppverfahren und entsprechende Materialien hoch atmungsaktiv, sitzen gut rutschsicher unter dem Sattel und können auch bei langen Ritten und hoher Beanspruchung des Pferdes keine Scheuerstellen am Fell hinterlassen.
Es gibt verschiedene Arten von Schabracken. Für lange Wanderausritte werden häufig Schabracken bevorzugt, an denen sich bequem noch Taschen und ähnliche Dinge befestigen lassen. Die typischsten Kategorien bei Schabracken sind jedoch die Spring- und die Dressurschabracken. Auf den ersten Blick mögen sie sich nicht so vehement unterscheiden, doch für Pferd und Reiter macht es eben der feine, kleine Unterschied.
Die Schabracke ist immer dem jeweiligen Sattel zuzuordnen. Der Dressursattel hat ein gerades, langes Blatt. Folglich sind die Dressurschabracken im vorderen Teil gerade geformt. Sie sind zudem, dem Sattel entsprechend ziemlich lang. Der Springsattel ist kürzer im Blatt, somit muss die Springschabracke auch seiner speziellen Form gerecht werden. Die Springschabracke ist deshalb im vorderen Zuschnitt abgerundet. In Richtung der Schulter des Pferdes ist sie stärker vorgezogen und sie ist natürlich kürzer, mit ausladenden Pauschen. So wird sie der Belastung und dem Druck des Sattels beim Springen bestens gerecht. Sie gibt dem Springsattel einen besonders sicheren Sitz und Pferd und Reiter ein gutes Feingefühl beim Angehen und Durchführen der Sprünge.
Etliche Reiter greifen auf eine Schabracke zurück, die beiden Sattelformen gerecht wird. Dies sind die VS Schabracken. Sie sind vorn leicht gerundet, immer leicht vorgezogen. Sie können sowohl für die Dressur wie auch für das Springtrainung für die jeweiligen Sättel aufgelegt werden. Wer beide Reitformen nicht mit hoher Intensität betreibt, ist mit einer solchen Schabracke gut beraten.

Wie gewöhne ich mein Pferd an eine Ekzemerdecke?

 

Um ein Pferd an eine Ekzemerdecke zu gewöhnen, ist es wichtig, Schritt für Schritt vorzugehen und nichts zu überstürzen. Zuerst wird das Pferd an die Decke gewöhnt. Es darf sie beschnuppern und mit dem Maul abtasten. Da die meisten Materialien aus denen Ekzemerdecken hergestellt werden, bei Bewegung Geräusche verursachen, bewegt man die Decke vor dem Pferdemaul, so dass sich das Pferd auch an diese Geräusche gewöhnen kann. Zeigt das Pferd keinerlei Unsicherheit mehr beim Anblick der Decke, wird damit begonnen, den Pferdekörper mit der Decke abzustreichen. Auch hier muss das Pferd am Ende vollkommen gelassen stehen, egal an welcher Stelle die Decke seinen Körper berührt. Nun kann die Decke zum ersten Mal behutsam aufgelegt werden.

Wie beim satteln auch, zieht man die Decke von vorne nach hinten in die richtige Position. Die Decke wird jetzt ein paarmal hintereinander aufgelegt und wieder abgenommen. Erst wenn sich das Pferd an diese Prozedur gewöhnt hat, wird die Decke zum ersten Mal befestigt. Am besten man führt das Pferd zuerst nur ein paar Schritte am Halfter, damit es sich an die Decke auf seinem Rücken während der Bewegung gewöhnen kann. Auf keinen Fall das Pferd mit der Decke in der Box oder im Auslauf sofort alleine lassen. Pferde können sich erschrecken, wenn sie das erste Mal die Decke während der Bewegung spüren und geraten dann leicht in Panik, weil sich die Decke nicht abschütteln läßt. Die Zeit,in der das Pferd die Decke trägt wird langsam gesteigert.

Gehört zu der Ekzemerdecken auch ein Hals-und Kopfteil wird das Pferd danach genause behutsam an diese Ausrüstungsgegenstände gewöhnt.

Sollte das Pferd vorher schon Bekanntschaft mit Decken gemacht haben, sollte sich die Gewöhnung an eine Ekzemerdecke als nicht problematisch erweisen. Entscheidend ist, sich die Geduld zu nehmen alle Schritte so lange zu wiederholen, bis das Pferd keinerlei ängstliche Reaktionen mehr zeigt. Hat sich ein Pferd erstmal vor der Decke richtig erschreckt, wird eine Gewöhnung wesentlich schwieriger und zeitaufwendiger.

Hier geht es zu den Ekzemerdecken:
http://www.pferdedecken-shop.de/shop/pferdedecken/ekzemerdecken/index.php

Sattelpads haben wichtige Funktionen zwischen Pferd und Sattel zu erfüllen

 

Im Westernreiten haben Sattelpads eine jahrzehntelange Tradition. Allerdings sind diese Pads in der Regel lediglich aufgepolsterte Satteldecken, die einen Puffer zwischen dem sehr schweren Westernsattel und dem empfindlichen Pferderücken bilden. Die Entwicklung neuer Materialien haben dazu geführt, mit Pads Problemlösungen zu ermöglichen oder garnicht erst entstehen zu lassen. Vor allen Dingen sind Pads nicht mehr nur ein Thema für Westernreiter, sondern auch für die klassichen oder englischen Reitweisen geworden.

Als Material für Sattelpads kommen zum Einsatz: Neopren, Schaumstoffe oder natürliche Materialien wie Schafsfell. Geht es nur darum, das Gewicht des Reiters und Sattels abzufedern, sind Neopren und Schafsfell gut geeignet. Wenn das Sattelpad Ungenauigkeiten zwischen Sattel und Pferd ausgleichen soll, sind Schäume besser geeignet. Neben einer guten Unterpolsterung bieten diese Pads einen hohen Tragekomfort. Sehr hilfreich, insbesondere bei jungen Pferden, sind Pads mit einem hohen Dämpfungsgrad. Sie führen zu einer besseren Gewichtsverteilung, auch in der Bewegung. Dass Sattelpads möglichst nicht unter dem Sattel rutschen sollten, versteht sich von selbst. Nur so ist die Rückenmuskulatur vor Verspannungen und Satteldruck geschützt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Waschbarkeit des Pads, möglichst, bei niedrigen Temperaturen. Sattelpads sollten, gleich aus welchem Material sie hergestellt sind, eine gute Belüftung haben. Besonders in der Bewegung, entstehen allein durch Reibung erhöhte Temperaturen, die zu übermäßigem Schwitzen und zu Verletzungen führen können. Entweder müssen die Pads durch die Machart die Wärme ableiten oder das Material muss den Pferdeschweiss absorbieren können. Besser ist natürlich, wenn beides möglich ist.

Die Entscheidung, welches Sattelpad für welches Pferd gekauft wird, sollte nicht vom Preis bestimmt sein. Vielmehr sollten die individuellen Gegebenheiten den Ausschlag geben. Welches Problem kann ich mit welchen Pads lösen oder zumindest abfedern? Ist das Pad für eine älteres Pferd mit Tendenz zum Senkrücken oder für ein junges Pferd, das sich erst an Sattel und Reiter gewöhnen muss? Welcher Sattel kommt zum Einsatz? Muss das Pad zwischen Sattel und Pferd Ungenauigkeiten ausgleichen? Reichen die eigenen Kenntnisse und Erfahrungen nicht aus, um zu der richtigen Entscheidung zu kommen, sollte man einen Tierarzt oder auch Sattlermeister um Rat bitten.

Pferdetrensen – Qualitätsunterschiede beim Kauf beachten

 

Der Kauf einer Pferdetrense ist teuer – doch sollte man hier wirklich auf Qualität setzen, denn anderweitig kann darunter der gute Kontakt zum Pferdemaul und sogar die Gesundheit des Pferdes leiden.
Besonders beim Genickriemen sollte man darauf achten, dass er nicht zu schmal ist und dem Pferd nicht gegen den Kopf drückt. Am besten sind hier gepolsterte Genickriemen, welche sich ergonomisch dem Kopf des Pferdes anpassen. Zwischen Pferdekopf und Lederriemen läuft die Polsterung.

Sehr wichtig beim Kauf einer Trense ist auch die Qualität des Leders. Denn dieses darf auf keinen Fall schlecht verarbeitet sein. Dies führt sofort zu Scheuerstellen am Kopf – und diese sind extrem unangenehm für das Pferd und heilen auch schlecht.
Billiges Leder wird auchb durch regelmäßige Pflege nicht so gut wie es sollte, vor allem wird es aber auch viel zu schnell brüchig und muss dann repariert oder ersetzt werden.
Bei schlechtem Leder kann durch Schwitzen des Pferdes auch die Fartbe abgehen – und das Pferd sich unwohl fühlen.
Mittlerweile gibt es auch Trensen aus Synthetikmaterial. Dieses ist teilweise deutlich preiswerter als Leder – und einfacher zu handhaben in der Pflege. Manche Reiter schwören auf dieses Material – allerdings bevorzugen die meisten Profireiter Leder.
Oft spielt hierbei auch die Optik eine Rolle – doch die neuen Synthetik Materialien sehen aus wie Leder und haben darüber hinaus einen extrem pflegeleichten Charakter.

Natürlich muss der Reiter sich dann auch für eine qualitativ hochwertige Trense entscheiden. Und er muss wissen, welche Art von Gebiss das Pferd bevorzugt: Olivenkopfgebiss, normale Trense, Pelham, Kandare und vieles mehr.
Es ist übrigens nicht so, dass nícht auch günstigere Trensen durchaus gute Qualität – diese kann wirklich überzeugen, so viel muss ich sagen. bieten. deshalb sollte man nicht immer gleich das teuerste kaufen, sondern sich eher über die Qualität informieren. Dies kann man in allerlei Internetforen tun, wo immer wieder Tests und Vergleichswerte geliefert werden.

Über bestimmte Accessoires, welche bestimmte Trensen haben – wie etwas Strass Steinchen – muss dann vom Reiter persönlich entschieden werden. Was passt besten zu seinem Pferd? Wie kann er es schmücken?
Dabei ist jede gute neue Trense aber wichtiger als diverser “Schnick-Schmack”.

Transportgamaschen – wozu brauche ich die?

 

Der Transport von Pferden ist immer eine heikle Angelegenheit und die Beine der Pferde sind doch sehr empfindlich. Darum ist die Verwendung von Transportgamaschen doch sehr empfehlenswert.

Schon beim Beginn des Verladens können die Tiere nervös werden und somit in alle Richtungen ausweichen wollen. Bei dieser Gelegenheit treten die Beine über Kreuz und können aneinander stoßen oder auch auch auf den Kronrand oder in den Ballen eines anderen Beines steigen. In diesem Fall schützen die Transportgamaschen schon zu Beginn die Beine. Dann kommt die nächste Hürde, die Rampe des Pferdeanhängers oder des LKW. Hierbei kann es zum Ausrutschen der Hufe kommen. Ebenfalls besteht die Gefahr, dass das Tier seitlich von der Rampe herunter tritt und in diesem Fall das Bein am Rand der Rampe aufgeschürft werden kann. Auch wenn das Pferd auf das Vorderfußwurzelgelenk stürzt, ist es mit der Transportgamasche, die darüber geht, geschützt. Jetzt steht das Pferd im Transporter. Beim Transport muss das Pferd die Fahrtbewegungen ausgleichen und tritt somit im Fahrzeug umher. Oder es erschrickt vor den Geräuschen, die während der Fahrt auftreten. Dabei kann es sich an den Begrenzungen stoßen oder reiben, oder auch wieder mit einem Bein auf das andere treten. Desgleichen gilt wieder beim Entladen. Manche Pferde sind so erleichtert über das Ende des Transports, dass sie sogleich die Rampe wieder hinunter stürmen, was wiederum Straucheln oder einen Sturz hervorrufen kann.

Es gibt verschiedene Arten von Transportgamaschen. Die einen sind flexibel und weich gefüttert, andere sind fest und starr. Für welche man sich entscheidet bleibt jedem selbst überlassen. Im Regelfall gewöhnen sich die Pferde an alle Arten von Gamaschen. Mit den weichen Gamaschen gehen die Pferde normalerweise schöner, im Schadensfall allerdings halten die festen Transportgamaschen besser her. In jedem Fall haben sie den entscheidenden Vorteil, dass sie da ganze Bein vom Vorderfußwurzelgelenk und vom Sprunggelenk abwärts bedecken. Alle anderen Arten von Schutz, wie sie herkömmliche Bandagen, Gamaschen und Springglocken aufweisen, können Lücken entstehen lassen, die dann zu Verletzungen führen.

HORSEWARE – Unterdecken, für ein besseres wohlbefinden der Pferde

 

Durch die hohlen Haare der Pferde ist das Winterfell extrem empfindlich und neigt oft abzubrechen. Deswegen schwärmen Pferdekenner und Liebhaber von den Unterdecken. Sie sind eine alternative von gefütterten Decken an kalten Tagen.
Man verwendet die Unterdecken zum Beispiel unter den Regenschutz oder unter der normalen Stalldecke der Pferde. Sie sitzt locker unter einer der ungefütterten Decken .dadurch bleibt die Körperwärme des Pferdes erhalten und hat so die Funktion auch als Wärmespeicher des Pferdes. Sie ersetzt aber auch gleichzeitig so eine Thermodecke . Aber Achtung !!die Decke ist kein Sattel Ersatz, so wie manche denken. Sie sind rein nur als Schutz der Pferde gedacht . Dadurch Unterdecken meistens keine Bauch oder Kreuzgurte haben, verhindert es so mit dass, das Pferd aufgescheuert wird.

Horseware Unterdecken bestehen natürlich aus unterschiedlichsten Materialien wie zum Beispiel aus Baumwolle, Polyester oder Nylon meistens besteht die Decke aus gemischten Materialien. Nylon wird gerne als Füllung verwendet weil es bekannt für seine Haltbarkeit und Festigkeit ist. Wichtig ist auch das die Unterdecke Atmungsaktiv ist, das somit das Pferd nicht anfangen kann zu schwitzen. Es gibt 100g,200g,300g,400g….. Füllungen Meistens sind alle mit 30-40 grad zu waschen und dadurch recht pflegeleicht und auch für diverse Wälz Orgien an schlechten Winter Tagen für Stall und Weide geeignet. Bei starker Beanspruchung ist es besonders wichtig auf die gesamte Verarbeitung von diversen Nähten und Fertigungen zu achten. Dabei kommt es natürlich auch auf die Qualität des jeweiligen Herstellers an .
Bevor sie sich entscheiden sollten so eine Unterdecke zu besorgen, würde ich ihnen raten verschiedenste Information bei ihrem Tierarzt oder in einem Fachgeschäft einzuholen da es Unterschiedlichste Ausführungen, stärken, Materialien und Preisklassen gibt .Wichtig ist ach auf alle Fälle die passende Größe für ihr Pferd zu erfahren, da es genau passen sollte und die Decke für das Pferd angenehm zu tragen sein sollte und kein Störfaktor bilden darf.

Schutz vor Verkühlung – Die Abschwitzdecke für das Pferd

 

Wenn das Pferd arbeitet, fängt es an zu Schwitzen, um seinen Wärmehaushalt zu regulieren. Nach der Arbeit darf ein Pferd nie verschwitzt in den Stall oder auf die Weide gebracht werden, da es noch warm und feucht ist.

Wenn es im heißen Zustand weggestellt wird, kann es schnell zu Verkühlungen und Muskelproblemen kommen. In der Regel gilt also, das Pferd erst abstelllen, wenn es trocken ist. Viele Reiter reiten ihr Pferd zuerst einmal im Schritt ca. 15 Minuten nach der Arbeit trocken, was durchaus sinnvoll ist, denn das Pferd wird nicht nur trocken geritten, sondern auch sein Kreislauf beruhigt.

Aus dem Leistungssport ist bekannt, dass man nach einem Sprint oder Langlauf nicht stehen bleiben oder sich hinsetzen soll. So ist es auch bei dem Pferd, das Sport betreibt. Nach dem Trockenreiten werden zusätzlich noch die Abschwitzdecken benutzt. Diese schützen das Pferd vor der Zugluft und damit vor gesundheitlichen Schäden.

Neben dieser Schutzfunktion haben Abschwitzdecken auch die Funktion, dass sie Feuchtigkeit von innen nach außen leiten, weshalb das Pferd nach dem Tragen der Abschwitzdecke nicht mehr nass geschwitzt ist. Es gibt Abschwitzdecken in unterschiedlichen Preis- und Qulitätsklassen, wobei nicht unbedingt die teuerste Decke auch die beste ist. Erfahrungsberichte und Expertenrat sind ein guter Wegweiser vor dem Kauf. Zu berücksichtigen sind vor dem Kauf auch die Größe und der Typ des Pferdes.

Ein Schleswiger Kaltblut benötigt eine größere Decke als ein zierliches Arabisches Vollblut. Außerdem gibt es unterschiedliche Modelle. Es gibt Abschwitzdecken, die den Rumpfbereich, die Brust und die Hinterhand bedecken, andere Abschwitzdecken wirken wie ein Anzug, weil sie zusätzlich auch noch den gesamten Halsbereich umfassen. Auch in der Festmachung gibt es von Modell zu Modell Unterschiede. So gibt es Klettverschlüsse, Reißverschlüsse, Schnallen und Gurte, aber auch Decken ohne Befestigungsmöglichkeit. Je nachdem was für das Pferd sinnvoll ist, sollte man die Decke auswählen. Eine genaue Regel für die Dauer des Tragen einer Abschwitzdecke gibt es nicht. Manch ein Reiter lässt die Abschwitzdecke nicht länger als 60 Minuten auf dem Pferd, andere nutzen die Decke zu jeder Gelegenheit. Die Häufigkeit und Dauer der Nutzung kommt auf die Robustheit des jeweiligen Pferdes an.

Bringt das Eindecken den Wärmehaushalt des Pferdes durcheinander?

 

Wer betrachtet, wie die Pferde früher in freier Wildbahn lebten, der wird schnell feststellen, dass die Tiere sich an die hohen Ansprüche der Natur nahezu perfekt angepasst haben. Ihre Körper spüren instinktiv, wenn im Frühjahr langsam wärmere Temperaturen einsetzen und reagieren darauf mit dem Abstoßen des langen, vollen und warmen Winterfelles. An dessen Stelle tritt nun das deutlich kürzere und dünnere Sommerfell.

Das hat für die Pferde den Vorteil, dass sie durch die hohen Temperaturen nicht so schnell ins Schwitzen kommen und das Fell deutlich schneller trocknet, sollte es dennoch einmal nass geschwitzt sein. Genau entgegengesetzt verhält es sich hingegen, wenn das Wetter im Herbst wieder kühler wird. Die Pferde reagieren dann darauf mit dem Ausfall des dünnen Sommerfelles und entwickeln nun für die kalte Jahreszeit ein dichtes, langes und perfekt wärmendes Winterfell. Einige Menschen decken ihre Pferde nun über den Winter künstlich ein.

Das hat den Vorteil, dass die Tiere bei rechtzeitigem Beginn durch die Deckenwärme kaum eigenes Winterfell entwickeln. Sie können so während der kalten Monate intensiver trainiert werden, ohne dass die Reiter durch starkes Schwitzen ihrer Tiere beeinträchtigt werden. Es handelt sich aber dennoch um einen Eingriff in die Natur des Pferdes, der eigene Rhythmus wird beeinflusst. Die Gefahr, dass die Pferde sich erkälten besteht auch, wenn die Pferde zum Reiten abgedeckt werden, ohne dass sie vorher durch Bewegung ausreichend aufgewärmt wurden. In diesem Moment sind sie ohne ihr schützendes Winterfell der Winterkälte schutzlos ausgeliefert.

Pferde im Winterhalbjahr einzudecken, um das Wachstum des Winterfelles möglichst gering zu halten kann durchaus praktisch sein wenn es mit der nötigen Sorgfalt betrieben wird. Es sollte dabei aber nicht außer Acht gelassen werden, dass es sich immer auch um einen Eingriff in die Natur der Tiere handelt.

Die Natur hat den Wechsel zwischen Sommer- und Winterfell für die Pferde eingerichtet, weil sie dies zum Überleben brauchen. Durch das Eindecken wird diesem natürlichen Ablauf entgegen gewirkt.