Weidedecken sind die Decken, die dem Pferd bevorzugt beim Weidegang übergezogen werden, um es vor Feuchtigkeit und Kälte zu schützen. Sie besitzen dafür hervorragende Eigenschaften, denn sie sind atmungsaktiv, winddicht, wasserdicht (aber Wasserdampf durchlässig), Schmutz abweisend und äußerst strapazierfähig.
Mit einer Weidedecke ist das Pferd so gegen jede Witterung geschützt. Eine hochwertige Verarbeitung der Weidedecke verbindet Strapazierfähigkeit mit einer schönen Optik und technischem Komfort. Die Decke sollte keine Dehnfalten aufweisen und keine Rückennaht haben, um weder „Schlupflöcher“ für Feuchtigkeit und Kälte zu bieten, noch Scheuerstellen zu provozieren. Weidedecken werden in vielen Größen, Funktionen, Schnitten und Farben hergestellt. So gibt es für jedes Pferd die richtige Decke, denn es gibt die Decken auch in Spezialgrößen.
Für die unterschiedlichen Jahreszeiten werden lockere Sommerdecken, leicht gefütterte Übergangsdecken, leicht wärmende Weidedecken und auch richtig warme, gefütterte Winterdecken hergestellt. Beim Kauf einer Weidedecke ist die Qualität entscheidend.
Günstige Produkte bieten entweder nicht die qualitativ notwendige Verarbeitung oder schützen nicht richtig vor der Witterung. Sie sind nicht strapazierfähig und langlebig genug und geben dem Pferd nicht den nötigen Schutz, so dass Sie letztendlich Decken nachkaufen müssen. High-Tech- Pferdedecken halten jedoch allen Wetterbedingungen stand und bleiben Ihnen viele Jahre erhalten.
So genannte Funktionsdecken decken ein sehr breites Temperaturspektrum ab. So benötigt man nur eine Decke für Frühjahr, Herbst und Winter. Das verwendete Gewebe eignet sich hervorragend zur Kombination von Unterdecken. Halsteilanbringungen sind dabei möglich, falls sie erforderlich sind. Die am
Häufigsten verwendeten Materialien für Weidedecken sind Polyester, Nylon, Ripstop Nylon, Polypropylen und ballistisches Nylon.
Stalldecken hingegen sind die Decken, die den Pferden im Stall aufgelegt werden können. Sie sind atmungsaktiv und bieten Wärme und Komfort. Manche hochwertigen Stalldecken sind zusätzlich wasser- und schmutzabweisend, aber in der Regel sind sie nicht wasserdicht.
Es sind relativ leichte Decken, denen die Imprägnierung fehlt, was den größten Unterschied zu den Weidedecken darstellt.
Eine klassische Stalldecke ist nie regendicht, da sie eine Rückennaht aufweist, durch die Regen treten kann. Auch bei den Stalldecken gibt es unterschiedliche Qualitäten und Stärken. Die Auswahl der geeigneten Decke sollte von der Witterung, der Temperatur im Stall und von der Konstitution des Pferdes abhängig gemacht werden.
So sind zum Beispiel gefüllte Stalldecken bei Pferden zu empfehlen, die kein Winterfell haben. Es gibt Sommerdecken, Winterdecken und wie bei den Weidedecken auch so genannte Übergangsdecken, die außerdem bei moderaten Temperaturen verwendet werden können, wenn eine Winterdecke zu warm wäre.
Aufgrund qualitativ hochwertiger Eigenschaften bei guten Stalldecken können diese auch für den Transport des Pferdes verwenden, da sie zudem Schmutz abweisend sind, lassen sie sich auch als Turnierdecke verwenden.
Gute Stalldecken sollten eine Kreuzbegurtung und Sicherheitsverschlüsse aufweisen. Bein- und Schweifgurte sorgen dafür, dass die Stalldecke nicht verrutscht. Bei Stalldecken ist die Strapazierfähigkeit ein weiteres, sehr wichtiges Kriterium. Das Pferd sollte sich frei bewegen können. Pferde, die sich gern legen und wälzen, brauchen Stalldecken, die strapazierfähig sind und die Sicherheit des Pferdes gewährleisten.