Ist jede Art von Ekzemerdecke für jeden Pferdetyp geeignet?

Wie bei jedem Kleidungsstück ist auch bei einer Ekzemerdecke der Tragekomfort entscheidend. Das Tier muss sich in seiner “Kleidung” wohl fühlen.

Dabei spielt besonders die Passform, Tragekomfort, Stoffart aber auch die Atmungsaktivität des Materials eine entscheidende Rolle. Ein Pferd ist ein Individuum welches, genau wie der Mensch, nicht alles mag und seine Eigenheiten hat. Aus diesem Grund sollte man zusammen mit dem Tier herausfinden welche Decke mit welchen Stoff am besten angenommen wird.

ekzemerdecke

Sitz und Passform

Diese Kleidungsstück sollt gut sitzen und das Pferd nicht belasten und sich wie eine zweite Haut anfühlen. Ein Verrutschen der Decke ist sieht zum einem unästhetisch aus und kann zu einer Abneigung gegen die Decke, im schlimmsten Fall gegen jede Art von Decke führen.

Gefahren

Pferde sind Tiere welche herum toben, springen oder sich wälzen. Herausstehende Befestigungslaschen oder Riemen können eine potentielle Verletzungsquelle sein. Die Decke kann merklich verrutschen oder lose gewordene Riemen führen zu Strangulationen. Diesen Aspekt sollte man nicht ungeachtet lassen.

Gewöhnung

Ein besonderes Augenmerk gilt der Frage wie die Decke angezogen wird, besonders im Kopfbereich ist es für einige Tiere sehr unangenehm wenn “etwas” über den Kopf gezogen wird und es kann zum Stress für Tier und Mensch führen die Decke anzuziehen.

Beim Wallach ist es etwas besonderes, hier sollte besonders im Genitalbereich auf Freiheit geachtet werden, weiterhin muss der Schnitt so sein das sich das Tier nicht in die Decke uriniert und sich nasse Stellen im Bauchbereich bilden. Dieses Manko kann man sehr häufig sehen.

Materialien

Ein atmungsaktiver und schnell trocknender Stoff wird vorausgesetzt. Da die Decke eine zusätzliche Haut bildet schwitzt das Pferd mehr, besonders im Hochsommer. Deshalb darf am Stoff nicht gespart werden. Es nutzt nichts wenn das Ekzem erfolgreich gelindert werden kann aber die Decke nach jeden Regenguss schlecht trocknet und mehrere Tag lang klamm bleibt.

Individuell entscheiden..

Zusammenfassend kann man sagen das nicht jede Ekzemerdecke für jeden Pferdetyp geeignet ist. Zum einen geben die verschiedenen Rassenmerkmale Unterschiede in Form, Schnitt und Größe vor, das selbe gilt für Geschlechts typische Unterschiede. Weiterhin hat jedes Pferd seine Eigenheiten und es muss “probiert” werden.

Die meisten Pferdebesitzer legen sich erst nach der zweiten oder dritten Decke für ein Modell fest. Finanziell sollte man nicht auf den Geldbeutel, sondern auf das Pferd hören. Den ein zufriedenes Tier ist einfach unbezahlbar.

Was muss man bei Allergien bei Pferden alles wissen?

bucas-fliegendeckePferde mit Juckreiz, selbst verursachten Verletzungen, weggescheuerter Mähne und Schweif, haarlose Stellen, Krusten, Schuppen oder verdickte Haut an Bauch, Leiste und Brust sind oftmals Anzeichen für eine Allergie. Die Ursachen für die allergisch bedingten Hautveränderungen sind oftmals sehr ähnlich bei unterschiedlichen Ursachen.

Dies können beispielsweise Allergien gegen Pollen, Milben oder Schimmelpilzen sind, eine Futtermittelallergie oder eine Insektenallergie.

Einige Pferde leiden aber auch unter mehreren Allergien, daher ist es oftmals schwer, die genau Ursache zu erkennen.

Die meisten Pferde reagieren aus Hausstaubmilben und Vorratsmilben allergisch. Danach folgt die Allergie gegen Insekten und nur in seltenen Fällen leidet das Pferd unter einer Allergie gegen Schimmelpilze. So zeigen viele Pferde das ganze Jahr über gesundheitliche Probleme und im Sommer verschlimmern sich die Symptome.

Bei einer reinen Schimmelpilz- und Milbenallergie kommt eine Verschlimmerung des Gesundheitszustandes im Winter vor. Aber nicht nur Insekten können allergische Entzündungen hervorrufen. Inhaltsstoffe in Satteldecken, Lederöle oder Gerbstoffe im Leder können genauso Ekzeme auslösen.

Hierbei sollte der Pferdebesitzer das Blut des Pferdes testen lassen, um die genaue Ursache der Allergie zu erkunden. Der Tierarzt kann dann dementsprechend eine Therapie verordnen. Es gibt Arzneimittel wie Corisone, die im schlimmsten Fall eine kurzfristige Hilfe bieten.
Eine Futterumstellung ist bei vielen Allergien notwendig. Hierbei kann man sich beim Futterhändler beraten lassen. Hierbei sollten aus versteckte Zucker und auf Proteingehalt geachtet werden.

Futter
Lotionen und Cremes müssen immer dünn aufgetragen werden. Inhaltsstoffe, die eventuell die Haut reizen könnten, sollten gemieden werden. Hautzellen erneuern sich nur alle 28 Tage neu, daher ist eine Behandlung an Hautstellen langwierig.
Notfalls kann der Standort gewechselt werden und die feuchten Wiesen trocken legen.

Standortwechsel?

Dabei sollten keine Weiden in der Nähe von Gewässern genutzt werden. Um das Pferd vor Insekten zu schützen, sollte diese nur zu bestimmten Zeiten auf die Weide gelassen werden. Bei schwülen Wetter sollten die Pferde am besten im Stall stehen.
Pferdedecken, bzw. Ekzemerdecken und Kopfmasken wären eine Alternative, um die Insekten abzuwehren. Hierbei ist der Nachteil, dass die Allergie bleibt und es eine Notlösung wäre.

Kurzfristige Hilfe bringen Insektenrepellents, die aber nur bei Ausritten sinnvoll sind.

Fliegendecken für Pferde sind sinnvoll

  • Welcher Reiter und Pferdebesitzer kennt im Sommer nicht das Problem: Lästige Bremsen, Mücken und Zecken umschwärmen Ross und Reiter bei jedem Ausritt.
  • Auch auf der Weide bleibt Ihr Pferd von den kleinen Plagegeistern nicht verschont. Spezielle Antifliegensprays bringen meist nur für kurze Zeit Erleichterung für Ihr Pferd.
  • Leichte Fliegendecken hingegen wehren Fliegen, Bremsen und andere Plagegeister langfristig ab und bieten Ihrem Pferd den idealen Schutz gegen Insekten.
  • Das Angebot an Fliegendecken und Ekzemerdecken ist groß. Sie sind im Fachhandel für Reitsportartikel in vielen Materialien, Farben und Größen erhältlich.
  • Als besonders praktisch haben sich Fliegendecken erwiesen, die gleichzeitig auch als Abschwitzdecke fungieren. Diese Decken bestehen im Rückenteil meist aus schweißabsorbierendem und wärmendem Fleece. Fliegendecken aus Fleece halten nicht nur Fliegen und Bremsen ab, sondern halten Ihr schwitzendes Pferd nach einem Ausritt warm und schützen es so vor Erkältungen.
  • Fliegendecken sind darüber hinaus aus robustem Nylonmaterial, engmaschig gearbeitetem Baumwollgewebe oder Polyester gefertigt.
  • Die meisten im Handel erhältlichen Fliegendecken lassen sich problemlos bei 30°C in der Maschine waschen.
  • Neben einem strapazierfähigen, schnell trocknenden und atmungsaktiven Material sollten Sie beim Kauf einer passenden Fliegendecke für Ihr Pferd auch Wert auf einen guten Halt legen. Die meisten Fliegendecken sind mit stabilen Brustschnallen und einem Schweifriemen versehen und sorgen so für einen guten Sitz. Viele Modelle verfügen zudem über Kreuzgurte mit Metallverschlüssen sowie extra lang geschnittenen Seitenteilen.
  • Für die Zeit auf der Weide haben sich Fliegendecken mit integriertem Halsteil als ideale Lösung vor lästigen Insekten erwiesen. Eine Fliegendecke mit Halsteil schützt Ihr Pferd beim Weidegang ähnlich wie eine Ekzemdecke vor Fliegen und Stechmücken. Dadurch lässt sich meist auch das durch Stechmücken verursachte Sommerekzem bei Pferden verhindern.
  • Fliegendecken sind im Fachhandel sowohl als Ausreitdecken als auch als Fahrdecken für Fahrpferde erhältlich.

Wofür werden Ekzemerdecken benötigt?

ekzemerdeckePferde mit Ekzem leiden besonders in der warmen Jahreszeit unter den Auswirkungen des Sommerekzems. Sie brauchen den Schutz einers Ekzemerdecke, auch Sommerdecke genannt.

Diagnose

Ist die Diagnose erst einmal gestellt, ist ein schnelles Handeln von Ihnen erforderlich, um dem Pferd eine möglichst rasche Linderung zu ermöglichen.

Futterergänzungsmittel und Pflegeprodukte

Zwar gibt es eine Reihe an Futterergänzungsmitteln und Pflegeprodukten um die Auswirkungen des Sommerekzems zu lindern, doch letztendlich muss der Pferdehalter sich mit der Situation anfreunden, dass es nun mehr stetig gilt, das betroffene Tier entsprechend dem Krankheitsbild zu betreuen.

Die Diagnose Sommerekzem fordert somit Ihre stetige Aufmerksamkeit, da das Sommerekzem nach derzeitigem Wissensstand leider nicht heilbar ist.

Es wird als Hauptursache eine Allergie gegen den Speichel der so genannten Kribbelmücke vermutet, die bei den betroffenen Pferden zu starkem Juckreiz führt und dabei den Tagesablauf bestimmen kann.

Symptome

Denn Sommerekzem äußert sich durch den extremen Juckreiz. Äußerlich meist durch geschubberte, kahle und wunde Stellen am Pferd oder Pony.

Teilweise sind kleine Knubbelverhärtungen am Mähnenkamm zu finden und weitere typische Anzeichen sind eine aufgescheuerte Schweifrübe, sowie eine wunde Bauchnaht.

Einen effektiven Schutz ohne Angst vor weiteren Nebenwirkungen ermöglicht Ihnen daher die Anwendung einer so genannten Ekzemerdecke. Diese erhalten Sie im Handel auch mit abnehmbaren Hals- und Kopfteil, um einen guten Schutz für das betroffene Tier zu bieten. Angenehme Passform durch entsprechende Beinausschnitte, sowie eine Sicherung durch Bauchgurte und ein langer Schweiflatz runden den Komfort ab. Ekzemerdecken gibt es inzwischen in allen gängige Pferdegrößen.

Der Vorteil beim Erwerb einer Ekzemerdecke liegt für Sie eindeutig in der sofortigen Schutzwirkung für Ihren vierbeinigen Liebling.
Ihr Pferd kann weiterhin problemlos im sozialen Herdenverband gehalten werden, ohne das dessen Lebensqualität noch stärker durch das Sommerekzem leidet.

Die Decken sind atmungsaktiv und aus besonders elastischem und stabilem Material, wie z.B. gewirktem Polyester. Natürlich können Sie auch eine Ekzemerdecke mit speziellem anti-UV-behandeltem Material wählen.