Aus welchem Material sollte eine Sattelunterlage sein, um am besten Schweiß aufzunehmen?

sattelunterlage-lammfellEine normale Satteldecke sollte aus Materialien bestehen, welche atmungsaktiv und gut zu waschen sind.

Materialien: Lammfell und Co

Die Satteldecke sollte nicht auf dem Pferderücken verrutschen und darf keine Druckstellen hinterlassen, da dies der Haut des Pferdes schadet.

Dies beeinträchtigt dann noch zusätzlich die Wundreibung der Haut. Die Reinigung der Decke sollte einfach zu handhaben sein, damit man sie bei Bedarf schnell saubermachen kann.

Dicke der Sattelunterlage

Die Dicke spielt auch eine Rolle, denn es muss beachtet werden, dass der Sattel auch noch auf den Pferderücken über die Satteldecke gelegt wird. Daher lieber eine etwas dünnere Satteldecke kaufen.

  • Gutes Material für eine Satteldecke ist Baumwolle, denn Baumwolle lässt sich gut waschen und nimmt den Schweiss des Pferdes super auf.
  • Dann gibt es beidseitige Sattelkissen aus Lammfell, welche den Schweiss des Pferdes auch aufnehmen und nach außen hin abgeben. Sie wirken temperaturregulierend, so dass das Pferd erst garnicht zu stark schwitzt.
  • Es gibt auch noch andere gute Satteldecken. Sie bestehen aus einem Obermaterial und einem Untermaterial. Das Obermaterial besteht aus dreifach – Molton und der Unterstoff aus Baumwoll – Molton. Molton absorbiert den Pferdeschweiss und ist daher sehr gut geeignet.
  • Es gibt auch Gelpads. Diese sind normalerweise wenig luftdurchlässig, aber es gibt Ausnahmen. Manche Anbieter haben allerdings Gelpads mit vielen Luftlöchern, womit das Pferd dann auch nicht so schwitzt.
  • Ungeeignete Materialien für Satteldecken sind Wolle, Moosgummi, Samt, Leder, Kunststoff und Filz. Diese Materialien kann man entweder nicht gut waschen, oder die Pferde schwitzen darunter sehr stark. Besonders bei Leder und Wolle ist das Schwitzen sehr schlimm. Kunstoff ist pflegeleicht, aber wenn er brüchig wird, kann man ihn nicht mehr ersetzen. Wolle ist sehr warm und sehr schlecht zu reinigen, da sich die Haare und das Fell des Pferdes zu stark hineinsetzen und nur sehr schwer zu entfernen sind.
  • Am besten sind gute Satteldecken aus Baumwolle. Man kann sie leicht saubermachen und das Pferd schwitzt nicht so stark darunter.

Was ist der Unterschied zwischen einer Dressurschabracke und Springschabracke?

Schabracken sind gepolsterte Unterlagen für Sättel, die häufig an Stelle einer Satteldecke benutzt werden. Viele Reiterinnen und Reiter finden einfach eine Schabracke schöner als eine Satteldecke, vielfach wird die Schabracke auch wegen ihrer weicheren Polsterung bevorzugt.

  • Unterschiede verschiedener Schabracken

Die heutigen Schabracken sind in der Regel in Form von kleinen Karos gesteppt. Da die Schabracke unter dem Sattel ausreichend hervorragt, lässt sich darauf ein Logo, der Pferdename, die Zucht oder Ähnliches gut erkennen.

Auch sind die Schabracken eben durch das Steppverfahren und entsprechende Materialien hoch atmungsaktiv, sitzen gut rutschsicher unter dem Sattel und können auch bei langen Ritten und hoher Beanspruchung des Pferdes keine Scheuerstellen am Fell hinterlassen.
sattelunterlageEs gibt verschiedene Arten von Schabracken. Für lange Wanderausritte werden häufig Schabracken bevorzugt, an denen sich bequem noch Taschen und ähnliche Dinge befestigen lassen.

Die typischsten Kategorien bei Schabracken sind jedoch die Spring- und die Dressurschabracken. Auf den ersten Blick mögen sie sich nicht so vehement unterscheiden, doch für Pferd und Reiter macht es eben der feine, kleine Unterschied.
Die Schabracke ist immer dem jeweiligen Sattel zuzuordnen. Der Dressursattel hat ein gerades, langes Blatt. Folglich sind die Dressurschabracken im vorderen Teil gerade geformt. Sie sind zudem, dem Sattel entsprechend ziemlich lang. Der Springsattel ist kürzer im Blatt, somit muss die Springschabracke auch seiner speziellen Form gerecht werden.

Die Springschabracke ist deshalb im vorderen Zuschnitt abgerundet. In Richtung der Schulter des Pferdes ist sie stärker vorgezogen und sie ist natürlich kürzer, mit ausladenden Pauschen. So wird sie der Belastung und dem Druck des Sattels beim Springen bestens gerecht.

Sie gibt dem Springsattel einen besonders sicheren Sitz und Pferd und Reiter ein gutes Feingefühl beim Angehen und Durchführen der Sprünge.

Etliche Reiter greifen auf eine Schabracke zurück, die beiden Sattelformen gerecht wird. Dies sind die VS Schabracken. Sie sind vorn leicht gerundet, immer leicht vorgezogen. Sie können sowohl für die Dressur wie auch für das Springtrainung für die jeweiligen Sättel aufgelegt werden. Wer beide Reitformen nicht mit hoher Intensität betreibt, ist mit einer solchen Schabracke gut beraten.