Informationen zu Sattelunterlagen:
Jeder, der mit Pferden zu tun hat, weiß, dass dies definitiv ein sehr weit gesteckter Begriff ist. Denn unter den Begriff fällt eine ganze Reihe von unterschiedlichen Formen von Satteldecken.
Das ist zum einen die konventionelle Satteldecke, welche wohl den meisten bekannt ist. Doch die wenigsten "Nichtreiter" wissen, dass als "Satteldecke" an sich nur die Form beschrieben wird, welche exakt die selbe Form hat wie auch der Sattel. Alle anderen Formen von Satteldecken haben andere Namen.
Die Satteldecke wird von den meisten Reitern benutzt. Sie wird in die Sattelkammer eingepasst und verhindert so den Druck des Sattels auf den Pferderücken.
Der Zweck der Satteldecke ist außerdem auch noch den Schweiß aufzusaugen und nicht an den Sattel kommen zu lassen, da dessen Leder äußerst empfindlich reagiert.
Wie dick eine Satteldecke sein muss, das hängt immer auch davon ab, wie der Sattel passt. Grundsätzlich gilt, dass die Satteldecke bei einem perfekt passenden Sattel auch sehr dünn sein kann, da sie dann kaum dessen Druck ausgleichen muss.
Immer muss die Satteldecke aber größer als der Sattel selbst sein, denn sonst verstärkt sie den Druck sogar noch.
Eine weitere Art der Sattelunterlage ist die Schabracke. Sie hat keine Sattelform, sondern ist rechteckig geschnitten. Früher wurde diese Form der Sattelunterlage vor allem beim Militär genutzt. Heute sind es vor allen Dingen die Turnierreiter, auf deren Schabracken dann die Sponsorenlogos oder die Nationenflaggen prangen. Deshalb wird die Schabracke, die im Grunde funktioniert wie die Satteldecke, dort besonders häufig genutzt.
Auch bei Pferdeshows und im speziellen beim Wanderreiten findet man oft Schabracken.
Beim Westernreiten nutzen die Reiter so genannte Sattelpads. Sie sind besonders dick und können so die Last des Westernsattels, welcher viel schwerer ist als der klassische Englische Sattel, gut ausgleichen. Oft sind die Westernpads mehrschichtige Decken. Sie erinnern auch an den Woilach, welcher früher auch hierzulande benutzt wurde, um die Pferde bei langen Ritten und harter Arbeit zu schützen. Vor allem im Kriegseinsatz wurde er benutzt.





