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50 g – 100 g Fütterung

Allgemein kann man Decken mit einer Fütterung zwischen 50 g und 100 g als Übergangsdecken bezeichnen. Bei geschorenen Pferden eignen sie sich im Frühjahr und im Herbst. Für den Winter sind sie bei einem geschorenen Pferd in der Regel zu dünn, daher können einige Modelle mit Unterdecken ergänzt werden. Bei Pferden, die im Winter nicht geschorenen werden und normales Winterfell ausbilden, sind diese Decken ideal für den Winter. Übergangsdecken wärmen leicht und schützen, im Fall einer Weidedecke, vor den entscheidenden Kältefaktoren Wind und Nässe.

150 g – 250 g Fütterung

Pferdedecken mit einer 150 g – 250 g Fütterung zählen zu den mittelwarmen Deckenmodellen. Diese Wattierungen können sowohl im Frühling, Herbst und Winter Anwendung finden. Je nach Haltung, Gesundheitszustand und individuellem Kälteempfinden des Pferdes sind sie für geschorene und ungeschorene Pferde gleichermaßen geeignet. Eine Standard-Winterdecke hat dementsprechend meist eine mittel warme Fütterung um die 250 g.

Ab 300 g Fütterung

Für besonders kälteempfindliche Pferde und bei extremen Wintertemperaturen eignen sich Decken mit einer warmen Fütterung ab 300 g. Dicke Wattierungen sind dementsprechend ideal für komplett geschorene Pferde.

Abschließend ist zu sagen, dass alle angegebenen Anwendungstipps grobe Anhaltspunkte sind, denn das Kälteempfinden jeden einzelnen Pferdes kann sehr individuell ausfallen und lässt sich praktisch nicht verallgemeinern. Es gibt sehr robuste Pferde, die selbst geschoren mit einer 200 g Decke gut durch den Winter kommen. Andere Pferde benötigen bei einer Teilschur bereits 300 g -350 g oder mehr, da sie sehr empfindlich sind. Des Weiteren ist die Wahl der richtigen Fütterung und Deckenart immer auch von der Haltungsform (Box, Paddock, Offenstall, etc.), der geografischen Lage des Standortes und dem individuellen Gesundheitszustand des Pferdes abhängig.